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Hexenmarkt auf Burg Satzvey 2020

Am 1. Mai 2020 findet der traditionelle Hexenmarkt auf der Burg Satzvey statt. Die Händler bieten allerlei Waren feil und locken mit erlesenen Kostbarkeiten – ob mittelalterliche Gewandungen oder Accessoires, kulinarische Köstlichen oder feinstes Hexengebräu.

Hexe fliegt auf einem Besen

©jokatoons – stock.adobe.com

Zahlreiche Zauberwesen treiben eifrig Handel und mischen sich unter die Besucher aus der „Menschenwelt“. Ob man sie allerdings wirklich von den Besuchern unterscheiden kann wird sich erst noch zeigen. Immerhin ist Verkleidung nach Hexenart oder im Cosplay-Kostüm erwünscht und man hofft, dass viele im Stile des Events erscheinen.

Der Magische Markt im Wappensaal wird vom Euskirchener Laden „Lothlorien’s Elbenreich“ ausgerichtet. Er widmet sich in diesem Jahr neben Mangas und Magie dem Thema Märchen. Neuerscheinungen japanischer Comics werden ebenso vorgestellt wie klassische Märchen und ihre moderne Umsetzung.

Auf der Gutshofbühne werden die Band und ihre Tänzerinnen von Oro zu sehen sein.

Die Hexen sind bereits am Vorabend geflogen und vielleicht hat sich die eine oder andere der Damen in der Hexennacht auf Burg Satzvey blicken lassen. Man kann aber auf dem Hexenmarkt den Hexenbesenführerschein auf Burg Satzvey erwerben und ihn vielleicht im Folgejahr nutzen!

Ob die Polizei allerdings den Mut zur Kontrolle des Hexenbesenführerscheines  von vorbeifliegenden Hexen in der Walpurgisnacht hat steht in den berühmten magischen Sternen.

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Termine und Öffnungszeiten Hexenmarkt auf Burg Satzvey 2020

01. Mai 2020

12:00 – 19:00 Uhr

Eintrittspreise Hexenmarkt auf Burg Satzvey

Kinder (4-12 Jahre) € 5,00
Jugendliche, Schüler, Studenten, Gruppen (ab 20 Personen) € 6,50
Erwachsene € 9,00
Familienkarte (zwei Kinder + zwei Erwachsene) € 23,00

Veranstaltungsort Hexenmarkt auf Burg Satzvey

Burg Satzvey
An der Burg 3
53894 Mechernich-Satzvey

Programm und aktuelle Informationen zur Hexennacht auf der Website der Burg Satzvey

Die Hexe – ein Blick in die Geschichte und die Kulturen

Als Kinder haben wir wohl fast alle fasziniert den Märchen und Geschichten gelauscht, die von den guten und bösen Gestalten vergangener Zeiten gehandelt haben. Es gibt nur wenige Märchen oder Geschichten, in denen die Hexen zu den wirklich liebenswerten Geschöpfen gehören.

Oft sind sie sogar die Verkörperung des wirklich Bösen. Die große Anzahl der auch heute noch beliebten Märchen wurden in Zeiten aufgeschrieben und erzählt, in denen es oftmals viel dunkles und Böses im täglichen Leben gab. Trost und Hilfe suchte man in der Regel in der christlichen Religion, die ihrerseits einfache Regeln und Strategien für die Einteilung in Gut und Böse bot. In der Geschichte der Menschheit wurde sehr oft das Böse in Leben und Kultur auf Menschen und Dinge projiziert, die einfach nur anders waren, als die sie umgebende Gesellschaft erwartete. Auch heute ist dies durchaus noch ein großes Thema.

Während weise und mit vielen Fähigkeiten ausgestattete Frauen in vorchristlicher Zeit noch als Zauberinnen oder Medizinfrauen verehrt wurden änderte sich dieses Weltbild im Mittelalter. Mit der Suche nach den Ursachen für Epidemien, Krankheiten, Tod und unerklärbaren Phänomen im Verbund mit damaligen Machtstrukturen und Religion begann eine wahre Jagd auf Kräuterfrauen, Heilerinnen und außerhalb der Gesellschaft stehenden Frauen.

Im Verlauf des 16. Jahrhunderts steigerte sich dies und es kamen die Mythen vom Hexensabbat hinzu , einer Feier in der Art einer schwarzen Messe wurde , bei der die Hexen sich versammelten und den Teufel verehrten.

Der Name Hexe wie er heute im deutschen Sprachraum verwendet wird stammt vom althochdeutschen Wort Hagazussa ab, mit dem unsere alten Vorfahren allerdings ehrwürdige und gebildete Priesterinnen und Medizinerinnen bezeichneten.

Veranstalter

Burg Satzvey